Referenzen

Erfahrung, die Vertrauen schafft.

Wir begleiten Projekte in ganz Europa, von Theatern und Opernhäusern bis zu Veranstaltungszentren, Studios und Bildungseinrichtungen.
Jede Aufgabe stellt individuelle Anforderungen an Technik, Sicherheit und Organisation.
Unsere Referenzen zeigen, wie wir komplexe Projekte zuverlässig, effizient und sicher umgesetzt haben.

Theater

Heidelberg

Der historische Saal mit einem modernen Bühnenneubau verbunden.

Im Theater Heidelberg wurde dem alten Saal mit kleiner Bühne eine große Versammlungstätte als Neubau zur Seite gestellt. Die Antriebstechnik im alten Saal, bestehend aus 48 Punktzügen, wurde weiter verwendet, die Schaltanlagen erneuert. Um Matierlien von der neuen Bühne in den alten Saal transportieren zu können, wurde die Bühne als Hubplattform ausgeführt.

Im Rahmen dieser Maßnahmen wurden auf der neuen Bühne 76 Punktzüge, 33 Prospektzüge, 3 Bühnenpodien und ein Orchesterpodium installiert. Eine verfahrbare Portalanlage ermöglicht in Kombination mit einem schwenkbaren Deckensegel sowohl die Nutzung für Schauspiel- als auch für Opernaufführungen. Ergänzt wurden diese Leistungen durch die Montage von textilen Schutzvorhängen sowie Rauchklappen in neuer und alter Bühne. Durch die Verzahnung von neuer und alter Bühne bestehen nun vielfältige Möglichkeiten der Nutzung der beiden Bühnenbereiche, die durch Schallschutztore voneinander getrennt werden können.

Theater

Lippstadt

Ober- und Untermaschinerie des Bühnenhauses vollständig erneuert.

Vorgabe des Auftraggebers war es, den bühnentechnischen Stahlbau der Obermaschinerie und der Portalbrücke weitgehend zu erhalten und die maschinentechnischen Einrichtungen bei begrenztem Budget auf den Stand der Technik zu bringen. Die hydraulische Antriebstechnik von Schutzvorhang, Portalbrücke, Orchesterpodium und Rauchklappe wurde durch elektromechanische Antriebe ersetzt. Die Handkonterzuganlage wurde neu errichtet und diese durch Prospektzüge ergänzt. In der Saaldecke wurden zwei Saalzüge unter beengten Verhältnissen montiert.

 

Eine besondere Herausforderung war die Anliefersituation. Im Bestand wurden allen Materialen von außen über eine Betonschräge nach innen transportiert. Die Betonschräge wurde im Zuge der Sanierung abgebrochen und durch ein Hubpodium ersetzt und somit die Anlieferung von Dekorationen etc. wesentlich vereinfacht.

Erwin Piscator Haus

Marburg

Maschinentechnischen Anlagen umfassend modernisiert und an aktuelle Sicherheitsvorgaben angepasst.

Der ursprüngliche Auftrag im Erwin-Piscator-Haus lautete, die vorhandenen maschinentechnischen Einrichtungen zu begutachten und vier Handkonterzüge durch Maschinenzüge zu ersetzen. In Zuge der Sanierung wurden dann nicht nur die Schaltanlagen der Bestandsantrieb und deren Bedienpulte getauscht, sondern die Antriebe auch in einen vorschriftenkonformen Zustand durch die Nachrüstung von Lastmesseinrichtungen versetzt. In einem nächsten Sanierungsschritt wurden 6 weitere Handkonterzüge durch Maschinenzüge ersetzt.

 

Ein Wasserschaden wurde zum Anlass genommen, auch den Bühnenboden umfassend zu sanieren und mit Versatzkanälen zum Kabelzug auszurüsten. Die Stahlkonstruktionen mussten in diesem Zuge mit ertüchtigt werden.

Rathaussaal

Bückeburg

Die historische Bühnenmaschinerie saniert und modernisiert

Die maschinentechnischen Einrichtungen im Rathaussaal Bückeburg wurden 1912 errichtet und nur in geringem Umfang erneuert. Da eine Sanierung des Schutzvorhangs, inklusive Austausch des Torblatts zu teuer gewesen wäre, wurde eine F90-Zwischendecke ca. 2 m über der Arbeitsgalerie eingezogen und somit das Raumvolumen wesentlich verkleinert. Zur Aufnahme der Verlagerungskonstruktion für 7 Maschinenzüge wurden unterhalb dieser Decke neue Stahlträger eingezogen. Um auch hier die Kosten in einem verträglichen Rahmen zu halten, wurden die Antriebmaschinen so konzipiert, dass sie mit nur einer mobilen Schaltanlage betrieben werden können. Im Zuge der Sanierung wurde auch die Hauptvorhanganlage inklusive Vorhangstoff erneuert.

Theater

Krefeld

Sanierung der maschinentechnischen Einrichtungen vorbereitet.

Das Theater Krefeld wurde 1963 eröffnet und zuletzt 2009 umfassend renoviert. Die maschinentechnischen Einrichtungen der Untermaschinerie sind seit 1963 nahezu unverändert in der Nutzung.

 

Die Obermaschinerie umfasst 23 Prospektzüge, 24 Punktzüge, 2 Oberlichtzüge, 1 Portalbrücke, 1 Schutzvorhang, 6 Hinterbühnenzüge und 3 Galeriebeleuchterzüge. Die Untermaschinerie besteht aus 4 Bühnenpodien, 2 Personenversenkungen, 2 Orchesterpodien und einem Hinterbühnenwagen mit Drehscheibe. Die Planung sieht vor, die Untermaschinerie mit Einzelstockpodien auszurüsten und hierfür die Bühnengrube um ca. 3,5 m zu vertiefen.

 

Die Herausforderung ist die Einhaltung des Budgets und die Beachtung der ressourcenschonenden Weiterverwendung von Bestandsantrieben. Hierzu mussten umfangreiche Prüfungen der Dokumentation erfolgen.

Theater

Duisburg

Ober-/Untermaschinerie

Planung und Objektüberwachung der Sanierung der maschinentechnischen Einrichtungen der Obermaschinerie und Integration der Schalt- und Steuerungsanlagen Untermaschinerie.

 

Im Zuge dieser Sanierung wurden die Schnürböden von Bühnen- und Vorbühnenbereich komplett ausgetauscht, zwei Prospektzüge in der Vorbühne, 59 Prospekt- und 5 Punktzüge im Bühnenbereich montiert, die Schalt- und Steuerungsanlagen der Obermaschinerie erneuert und die Schaltanlagen der Untermaschinerie in die Steuerung der Obermaschinerie integriert. Nach jeder Sanierungsphase mussten die maschinentechnischen Einrichtungen dem Nutzer wieder zur Verfügung stehen, was für die einzelnen Sanierungsschritte eine sorgfältige Planung der Einzelmaßnahmen in Absprache mit dem Nutzer und Bauherrn erforderte.

Theater

Duisburg

Orchesterpodien

Unter Beibehaltung der Plattformböden wurden die alten Spindelantrieb durch Schubkettensystem ersetzt. Im Rahmen der Planung wurde die Statik für die Plattformböden neu angefertigt. Die Hauptschwierigkeit war der Transport der alten Anlagenteile und der neuen Konstruktionen in das Kellergeschoss, da dieses nur über Treppen zu erreichen ist. Die Steuerung der beiden Orchesterpodien wurde in die Hauptanlage integriert.

Theater

Duisburg

Tontechnik

Die in Analogtechnik ausgeführten Anlagen der Tontechnik im Theater Duisburg werden in zwei Bauabschnitten erneuert. In dem ersten Bauabschnitt wurden das Haupt-Bedienpult und die zugehörigen Rechnerkerne sowie die digitale Infrastruktur installiert. Der erste Bauabschnitt diente dem Aufbau von Parallelstrukturen, so dass die Bestandsanlagen weiterverwendet, jedoch auch schon die neuen Systeme zur Übung eingesetzt werden konnten.

 

Im zweiten Bauabschnitt wurde ein Mobil-Pult beschafft, sowie die analogen Verstärkeranlagen in das digitale System integriert. Die Netzwerkstruktur wurde wesentlich erweitert und einzelnen Zuspielgeräte sowie Zuspielcomputer erneuert.

Theater Duisburg Bühnenbeleuchtung

Duisburg

Im Theater Duisburg wurde die umfangreiche Bühnenbeleuchtungsanlage schrittweise modernisiert und auf den aktuellen technischen Stand gebracht.

Planung und Begleitung der Modernisierung der Bühnenbeleuchtungsanlage mit über 900 Regel- und Schaltkreisen; Erneuerung von Bedienpulten, Schaltkomponenten, Dimmerprozessoren und Netzwerktechnik zur Optimierung von Betriebssicherheit und Steuerungspräzision.

Theater und Konzerthaus Solingen

Solingen

Im Theater- und Konzerthaus Solingen wurden die bühnentechnischen Anlagen umfassend erneuert und für zukünftige Anforderungen modernisiert.

Planung und Begleitung der Erneuerung der maschinentechnischen Einrichtungen in Ober- und Untermaschinerie einschließlich Antrieben, Orchesterpodium und Bühnenboden; Verstärkung des Stahlbaus zur Erhöhung der Traglast sowie Vorbereitung der kommenden Sanierung des Konzerthauses mit neuen Prospektzugwinden und synchron verfahrbaren Kettenzügen.

Festhalle Heilbronn

Heilbronn

Für die Festhalle Heilbronn wurde der Zustand der maschinentechnischen Anlagen umfassend begutachtet, um die Betriebssicherheit und Zukunftsfähigkeit der Einrichtung zu bewerten.

Erstellung eines technischen Gutachtens über die Ober- und Untermaschinerie beider Säle unter Berücksichtigung aktueller sicherheitstechnischer Vorschriften, technischer Regelwerke und behördlicher Anforderungen; Ausarbeitung wirtschaftlich sinnvoller Maßnahmen zur Ertüchtigung und Optimierung der Anlagen für einen sicheren und effizienten zukünftigen Betrieb.

Goudse Schouwburg

Leuven - Belgien

In der Goudse Schouwburg wurde die bestehende Bühnenmaschinerie einer technischen Bewertung unterzogen, um deren Sicherheit und Zukunftstauglichkeit zu beurteilen.

Erstellung eines Gutachtens über die mechanischen und elektrischen Anlagen der Bühnenmaschinerie im Großen Saal; Analyse des Anlagenzustands, Bewertung vorhandener Dokumentation und Erarbeitung von Empfehlungen zur Weiterverwendung oder Erneuerung der Komponenten gemäß aktueller Vorschriften.

Oper Dortmund

Dortmund

In der Oper Dortmund wurden die Steuerungsanlagen der Bühnenmaschinerie vollständig modernisiert und auf den aktuellen Stand der Technik gebracht.

Planung und Begleitung der Erneuerung der Steuerungssysteme für 92 Antriebe der Obermaschinerie und 15 Antriebe der Untermaschinerie; Durchführung der Vor-, Bau- und Abnahmeprüfung zur Sicherstellung der normgerechten und zuverlässigen Funktion aller maschinentechnischen Einrichtungen.

Stadsschouwburg

Nijmegen - Niederlande

In der Stadsschouwburg Nijmegen wurden die maschinentechnischen Anlagen umfassend modernisiert und sicherheitstechnisch überprüft.

Erneuerung der Schalt- und Steuerungsanlagen sowie der Bedienpulte für 83 maschinentechnische Einrichtungen; mechanische Ertüchtigung einzelner Antriebe und Durchführung der Vor-, Bau- und Abnahmeprüfung für die gesamte Ober- und Untermaschinerie.